SCNAT Newsletter, March 2019/2

190329 SCNAT-Newsletter


Deutliche Optimierung der Schweizer Agrarpolitik ist nötig
Die Schweizer Landwirtschaft muss die unerwünschten Auswirkungen auf Umwelt und Natur minimieren und die Nachhaltigkeit verbessern, schreiben die Akademien der Wissenschaften Schweiz in einer Stellungnahme zur Agrarpolitik ab 2022 (AP22+). Weiter

Welche Grossanlagen braucht die Schweizer Forschung?
Der Bund hat die SCNAT beauftragt, für die naturwissenschaftlichen Fachbereiche Roadmaps für Forschungsinfrastrukturen zu erarbeiten. Diese dienen als Entscheidungsgrundlage für die Finanzierungsperiode 2025–2028. Weiter

Die Wissenschaft sagt Ja zum Rahmenabkommen mit der EU 
Weltoffenheit und die Vernetzung mit Europa sind wesentliche Erfolgsfaktoren der Schweiz im Bereich Bildung, Forschung und Innovation. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz empfehlen deshalb ein Ja zum institutionellen Abkommen mit der EU. Weiter

Der Permafrost in der Schweiz erwärmt sich wieder
Nach einer kurzen Pause von ein bis zwei Jahren setzte sich die Erwärmung des alpinen Permafrostes im hydrologischen Jahr 2017/18 wieder fort. Das zeigen die neusten Messungen des Schweizer Permafrostmessnetzes (Permos). Die Abkühlung ist in der Tiefe noch nicht sichtbar, aber in den oberflächennahen Schichten sind die Permafrosttemperaturen bereits wieder nahe bei oder über den bisherigen Rekordwerten und zeigen einen wieder aufgenommenen Erwärmungstrend. Weiter

Die Wissenschaft unterstützt den Klimastreik
Über 23’000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützen die Anliegen der Demonstrantinnen und Demonstranten des Klimastreiks. Alleine in der Schweiz unterzeichneten 2600 Forschende eine entsprechende Stellungnahme von «Scientists for Future». Dieser zufolge reichen die derzeitigen Massnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz bei weitem nicht aus. Weiter 

Decarb science! But how?
Boston, Copenhagen, Kyoto: science is global and scientists are jetting around the world. Like the rest of society, science should lower its carbon emissions to net zero emissions in the next 30 to 50 years, in order to halt global warming below two degrees Celsius. Scientists and scientific institutions need to act now. Yet, how is it best to achieve decarbonisation? Is global science with only very few flights possible? Are there any tradeoffs for the scientific competitiveness? Join the symposium on 24 May 2019 held in Bern to explore this issue. More 

Strassentransporte sollen weniger Klimagase verursachen
Die vorhandenen Instrumente der europäischen und schweizerischen Energiepolitik im Bereich der Mobilität reichen bei weitem nicht aus, um die Klimaziele des Übereinkommens von Paris zu erreichen. Dies besagt ein neuer Bericht des europäischen Akademien-Verbundes (EASAC). Der Bericht fokussiert auf den Strassentransport, der in Europa 72 Prozent des Treibhausgas-Ausstosses des Verkehrs ausmacht, und empfiehlt verschiedene Massnahmen. Weiter

Klima- und nachfragebedingte Wasser-Nutzungskonflikte im Alpenraum vermeiden
Die klimatischen Veränderungen und wirtschaftlichen Entwicklungen werden sich markant auf die Verfügbarkeit und den Bedarf an Wasser im Alpenraum auswirken. Dies kann, lokal wie auch grenzübergreifend, zu mehr Konkurrenz oder neuen Konflikten bei der Wasser- und Gewässernutzung führen. Ein Policy Brief des Alpen-Forums 2018 zeigt den politischen Handlungsbedarf und Steuerungsmöglichkeiten zur Vermeidung potenzieller Wasserkonflikte auf. Weiter

Mit Radio und Fernsehen auf Biodiversitätsmission
Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) widmet der Biodiversität in der Schweiz einen langfristigen Schwerpunkt. Im Rahmen von «Mission B» Bestehende Sendungen und Plattformen beleuchten im Fernsehen, am Radio und online die Biodiversität aus wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht. Fachlich unterstützt wird SRF vom Forum Biodiversität der SCNAT. Weiter

On the top: Excellent research on 3450 meter a.s.l.
As part of the celebration activities of the Chemical Landmark 2019 that is awarded to the High Altitude Research Station Jungfraujoch, Switzerland's top site in environmental science, the Platform Chemistry of SCNAT organizes a symposium with national and international experts as lecturers and guests. The symposium held on 25 April 2019 in Bern and addresses the station’s international scientific role and also its remarkable historic background through the example of Max Perutz (Nobel prize in chemistry in 1962) and his early research work on the research station. More

Polar- und Höhenforschung: Ausschreibung für den Prix de Quervain 2019
Mit einem Beitrag von CHF 5000 belohnt der Preis junge Forscherinnen und Forscher für wissenschaftliche Projekte im Bereich der Polar- und Höhenforschung. Die Preisträger erhalten zudem die Gelegenheit, die Ergebnisse ihrer prämierten Arbeiten im Rahmen eines öffentlichen Symposiums mit namhaften Referenten einem interdisziplinären Publikum vorzustellen. Reichen Sie Ihre Bewerbung bis am 31. Mai 2019 ein. Weiter

Global Science Film Festival: Submit now!
The Global Science Film Festival aims to advance public understanding of science, environment and nature through the power of film. The festival takes place from November 15 to 17 2019 in Zurich and Bern. Panel discussions with film makers and scientists are organized by the SCNAT Platform Biology. Scientists and film makers are invited to submit their films to enter the program. More

Frühes Interesse an Naturwissenschaft und Technik wecken
Die neue Publikation von 21 anschaulich aufbereiteten Spielideen für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren wird alle Erziehungspersonen inspirieren, und zwar im Kindergarten, in der Primarschule, bei der ausserfamiliären Betreuung und an ausserschulischen Lernorten. Damit schliesst das erste Projekt ab, welches die Akademien der Wissenschaften Schweiz mit dem Förderprogramm «Mint Schweiz» unterstützt haben. Weiter

Emotionen nüchtern betrachtet
Sie lösen Investitionen aus. Sie machen krank. Sie werden moralisch bewertet. Emotionen sind überall, die Forschung will sie dingfest machen. Gelingt das? Das erfahren Sie in der neusten Ausgabe des Forschungsmagazins «Horizonte». Weiter

Komplexes attraktiv vermitteln: CAS Wissenschaftsjournalismus
Wie lassen sich komplexe Zusammenhänge in Forschung und Wissenschaft attraktiv und verständlich vermitteln? Wie können Sie Inhalte aus Ihrem Fachgebiet einem breiten Publikum zugänglich machen? Im CAS Wissenschaftsjournalismus an der Schweizer Journalistenschule MAZ können Sie das lernen. Für Akademikerinnen und Akademiker, die publikumsnah kommunizieren möchten, oder den Einstieg in den Journalismus suchen. Start: 9. September 2019, Anmeldeschluss: 29. Juli 2019. Weiter

 


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Fragen und Anregungen:  This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

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