Newsletter SCNAT July 2015

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NEWS
150306 ForschungLive SCNAT
Die SCNAT macht Naturwissenschaften im Jubiläumsjahr schweizweit in verschiedenster Weise erlebbar. Während des ganzen Jahres finden Anlässe in Ihrer Region statt.
www.forschung-live.ch
 
150602 SCNAT Jubilee Icon App
ScienceGuide – die neue App runterladen und Wissenschaft erleben!         
Bereits stehen nahezu 1000 Angebote von mehreren Hundert Partnern zur Verfügung und ständig kommen neue dazu. Ebenfalls in der App enthalten sind alle Aktivitäten rund um «Forschung live».
150602 SCNAT Jubilee Buch
Neues Buch zeigt die Schweiz als Wissenschaftsnation
Das neu beim Verlag Hier und Jetzt erschienene Buch «Die Naturforschenden» zeigt die Schweiz als Wissenschaftsnation. In den vergangenen 200 Jahren bauten die Forschenden einen starken Wissenschaftsstandort auf und prägten Wirtschaft, Staat und Gesellschaft der Schweiz wesentlich. Das Buch, herausgegeben von den Historikern Patrick Kupper und Bernhard Schär, wurde von der SCNAT aus Anlass ihres 200-Jahr-Jubiläums initiiert.

Aus dem Programm des Jubiläums:

 

Tourneestart «Forschung live» geglückt
Obwohl sich das Wetter nicht von der besten Seite zeigte, kann die SCNAT auf einen erfolgreichen Tourneestart von «Forschung live» in Davos zurückblicken. Vom 17.6. bis 21.6.2015 standen die drei Einsichten beim Seehofseeli und Bubenbrunnenplatz zum Entdecken bereit. Forschende aus der Region begleiteten die Besucherinnen und Besucher aufihrer naturwissenschaftlicher Reise durch die drei «Einsichten» Gestern, Heute und Morgen. Der Auftakt in Davos war gleichzeitig der Startschuss für das Halbjahresprogramm im Kanton Graubünden.
 
Nächster Halt: Luzern!
Vom 5.8. bis 8.8.2015 besuchen die drei «Einsichten» Luzern. Am Kornplatz und auf dem Bahnhofsplatz stehen «Gestern», «Heute» und «Morgen» zum Einsteigen bereit. Ein vielseitiges Programm im ganzen Kanton bietet zudem spannende Freizeitaktivitäten für Gross und Klein vom 5.8. bis 9.9.2015. Besuchen Sie unser Programm und erleben Sie «live» Biomedizin im Weltraum, Fischwanderungen in der Reuss, das Haus der Zukunft und den Sternenhimmel in der Sternwarte Hubelmatt.
 
Die Tournee in Ihrer Nähe:
150602 SCNAT Jubilee Karte
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Energiestrategie 2050: Lenkungsabgaben besser auf Klimaschutz und Energieziele ausrichten

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen die geplante Einführung von Strom- und Klimalenkungsabgaben. Für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 sind sie entscheidend. Bei der Ausgestaltung der Lenkungsabgaben sollten Konflikte zwischen Energiemassnahmen und Klimaschutz im Auge behalten und Treibstoffe auch einbezogen werden, schreiben die Akademien in ihrer Stellungnahme.

ProClim-Flash Ausgabe Juli 2015

ProClim-Flash, der Newsletter für den Forschungsbereich Klima und globale Umweltveränderungen, ist in der 63. Ausgabe erschienen. Das Editorial von Prof. Thomas Stocker (Klima- und Umweltphysik, Physikalisches Institut, Universität Bern, Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe I des IPCC ) widmet sich dem Thema "Ein weiterer Klimabericht? Herausforderungen für den 6. IPCC-Zyklus". Weiter bietet der Flash Informationen zu aktuellen Publikationen, Berichte zu Workshops und Konferenzen sowie Hinweise auf nationale und internationale Veranstaltungen. Partnerorganisationen wie Future Earth, das Competence Center Environment and Sustainability (CCES) der ETH Zürich, das Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern, das Pilotprogramm Anpassung des BAFU und das Center for Climate Systems Modeling (C2SM) der ETH Zürich haben ihre eigenen Seiten im Newsletter und informieren über ihre Aktivitäten.

David Basler gewinnt den Phänologie-Wettbewerb 2014

Dominieren Licht oder Temperatur die Frühlingsphänologie von Schweizer Baumarten? Der Sieger des vierten Schweizer Wettbewerbs für Phänologie- und Saisonalitätsforschung 2014 heisst David Basler. Mit seinen Experimenten, Feldstudien und Modellierungen ging er in seiner Dissertation der Frage nach, welchen Einfluss Licht und Temperatur auf die Pflanzenentwicklung haben.

Klimawandel, Welternährung und Energiezukunft: Welchen Beitrag leistet die ETH Zürich für eine zukunftsfähige Schweiz?

64. Parlamentariertreffen der Gruppe «Klimaänderung» vom 2. Juni 2015
Durch ihre führende Rolle in Forschung und Technologieentwicklung kann die Schweiz massgeblich zur Lösung globaler und nationaler Herausforderungen beitragen. Lino Guzzella illustrierte den Beitrag der ETH anhand konkreter Beispiele aus der Klima-, Energie- und Ernährungsforschung. Die Beispiele verdeutlichten, wie eng Grundlagenforschung und konkrete Alltags-anwendung zusammenliegen. Für zukunftsfähige Lösungen müssen Laboruntersuchungen immer häufiger Hand in Hand gehen mit den Erkenntnissen und Bedürfnissen vor Ort – sei es in Gemeinden, Firmen oder im Parlament.

Empfehlungen für eine nachhaltige Wassernutzung

Bäche und Flüsse richten sich nicht nach politischen Grenzen. Für eine nachhaltige Nutzung der Ressource muss das Wassermanagement aber ganzheitlich betrachtet werden. Dafür braucht es eine Zusammenarbeit über die Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus. Diese zentrale Empfehlung hat das Nationale Forschungsprogramm "Nachhaltige Wassernutzung" (NFP 61) nun in einem Faktenblatt veröffentlicht – verfügbar auf Deutsch, Französisch und Italienisch.

Schweiz und Österreich haben mit “CH-AT” eine Allianz für die Gebirgsforschung

Berge wirken verbindend. Was für viele Menschen gilt, ist für die Wissenschaft nicht immer selbstverständlich. Für die stärkere interdisziplinäre Vernetzung in der Gebirgsforschung setzt die schweizerische-österreichische Allianz «CH-AT» wichtige Impulse. Denn: Ein alpenweites Denken und Handeln ist gefragt.
Switzerland will take a lead role in IPBES regional assessment for Europe and Central Asia
Switzerland is about to take a lead role in the IPBES Regional Assessment for Europe and Central Asia that is under preparation by the Intergovernmental Platform for Biodiversity and Ecosystem Services IPBES. The Assessment will be co-led by Markus Fischer (University of Bern), Maka Bitsadze (WWF Georgia) and Mark Rounsevell (University of Edinburgh). The IPBES Technical Support Unit for the Regional Assessment for Europe and Central Asia will be hosted by the Institute of Plant Sciences at the University of Bern. Currently, there are 3 new job openings (fixed terms: 3.5 years).

LS2 becomes Switzerland's largest life sciences society
After fusion with three Swiss Life Sciences Societies, LSis now the largest Life Sciences Society in Switzerland. The fusion was enacted on June 11 2015 in Bern. LSwill officially start in a new era, with a new website and new actions and events starting on January 1st 2016.

Zwei Schweizer Lehrer erhalten den «European Science Teacher Award»

Am Festival «Science on Stage», 17. bis 20. Juni in London, diskutieren Lehrerinnen und Lehrer ihre Erfahrungen und Ideen für den Unterricht in Naturwissenschaften, Technik und Mathematik. Elf Lehrerinnen und Lehrer erhielten den European Science Teacher Award, darunter eines der fünf teilnehmenden Schweizer Teams: Thierry Dias von der Haute Ecole Pédagogique Vaud und Jimmy Serment vom Collège secondaire de Pully wurden ausgezeichnet für Ihr Projekt «Learning by doing mathematics».

Der Marie Heim-Vögtlin-Preis 2015 geht an Armelle Corpet und Anna Nele Meckler

Die Biologin Armelle Corpet und die Paläoklimatologin Anna Nele Meckler erhalten den diesjährigen Marie Heim-Vögtlin-Preis (MHV). Mit dieser Auszeichnung wird die aussergewöhnliche wissenschaftliche Leistung der beiden Forscherinnen gewürdigt, die mit einem MHV-Beitrag gefördert wurden. Die Preisverleihung findet am 23. September 2015 am Sitz des SNF statt.

Advanced Researchers’ Day

Sie sind Forscherin oder Forscher auf Stufe Postdoc oder höher? Dann ist der Advanced Researchers' Day das Richtige für Sie – unabhängig davon, ob Sie bereits eine Förderung vom SNF erhalten haben oder nicht. Die Veranstaltung richtet sich an Forschende aus der ganzen Schweiz. Sie dauert einen halben Tag (23.09.2015) und findet am Sitz des SNF in Bern auf Englisch statt.
 

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AGENDA
 
12. Juni - 14. November 2015
Einstein & Co: Zürich und der Nobelpreis
Der Lichthof des Satdthauses wird zur «Hall of Fame»: Zwölf ausgewählte Preisträger älterer und neuerer Zeit sind hier mit einem Foto ihres Lieblingsortes in Zürich vorgestellt und in illustrierten Portraits, die auf ihre Leistungen Bezug nehmen.
 
8.-10. September 2015, Basel
International Transdisciplinarity Conference 2015,
Sustainability and health: emerging topics and new challenges for inter- and transdisciplinary research
Die Konferenz bringt Forschende, Lehrende und Praktiker verschiedenster Disziplinen zusammen, um Erfahrung auszutauschen und um die transdisziplinäre Forschung weiterzuentwickeln. Ein Tag der Konferenz ist der Diskussion von Synergien zwischen Gesundheit, Nachhaltigkeit und Transdisziplinarität gewidmet, zwei Tage stehen dem Austausch zu Methoden, Theorie und Fallstudien der inter- und transdisziplinären Forschung zur Verfügung.
Preisverleihung des "td-award 2015"
Die Preisverleihung des "swiss-academies award for transdisciplinary research - td-award" findet im Rahmen der "International Transdisciplinarity Conference" statt. Der Preis macht herausragende konzeptionelle und inhaltliche Leistungen transdisziplinärer Forschung in unterschiedlichen Problembereichen sichtbar. Er gibt der transdisziplinären Forschung damit ein Gesicht und verschafft ihr wissenschaftliche Anerkennung. Er ist für den wissenschaftlichen Nachwuchs ein Anreiz, den 'State of the Art' transdisziplinärer Forschung voranzutreiben.
 
24. und 25. September 2015, Kultur- und Tagungszentrum Landhaus, Solothurn
ScienceComm'15
Neben den prominenten Schweizer Referenten Bruno Strasser, Mathias Binswanger und Gottfried Schatz treten an der ScienceComm’15 im September auch internationale Keynote Speakers auf. Unter anderem sind dies die Physikerin und Wissenschaftsforscherin Ulrike Felt aus Österreich zum Thema Crisis of Science sowie der „Impact-Factor-Revolutionär“ Euan Adie aus England zum Thema Open Science. Weitere Infos zum Schweizer Jahreskongress der Wissenschaftskommunikation finden Sie hier.
 
5. November 2015, Wädenswil
Tagung Grünflächenmanagement 2015
Wer trägt die Verantwortung, dass öffentliche oder halbprivate Grünräume qualitativ hochwertig gestaltet und nachhaltig bewirtschaftet werden? Ist diese Aufgabe primär in der Verantwortung der öffentlichen Hand? Lohnt es sich für Institutionen mit hohem Grünanteil diese Aufgaben durch eigenes Personal auszuführen?
 
12. November 2015, Bern, 13:15-17:30
KFPE Annual Conference
Research partnerships in conflict affected contexts: conflict-sensitivity, security and risk management.
 
20. November 2015, Bern
Symposium Anpassung an den Klimawandel 2015
Klimaszenarien: von der Forschung zur Anwendung
Das Klima wird sich in der Schweiz in Zukunft weiter verändern. Mit zunehmendem Klimawandel nehmen die erwarteten Auswirkungen stark zu. Der Klimawandel und die Anpassung an dessen Auswirkungen stellen die Gesellschaft vor zahlreiche Herausforderungen.
 
20. November 2015, Bern
Anpassung an Klimaextreme in einer föderalistisch strukturierten Gesellschaft
Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen setzen sich am Oeschger-Zentrum mit Anpassungsstrategien für die Schweiz an den Klimawandel auseinander. In einem grossen Sinergia-Projekt suchen sie nach Konzepten, die einerseits Schutz vor den Klimafolgen versprechen und andererseits wirtschaftlich tragbar und politisch umzusetzen sind.
 
20.-21. November 2015, Basel
13th Swiss Geoscience Meeting
The Department of Environmental Sciences of the University of Basel and the Platform Geosciences of the Swiss Academy of Sciences (SCNAT) cordially invite you to participate in the 13th Swiss Geoscience Meeting to be held on 20th and 21st November 2015 in Basel.
Mehr Informationen
 
17. April 2015 bis März 2016, Kulturama, Stiftung Museum des Menschen, Englischviertelstrasse 9, Zürich
Körperbilder von Vesal bis zur virtuellen Realität
Die interaktive Sonderausstellung bietet eine Reise ins Innere des menschlichen Körpers und zeigt die Entwicklung der Anatomie von der Renaissance bis heute. Objekte, anatomische Präparate, historische Werke sowie Abbildungen, die durch modernste bildgebende Verfahren erzeugt wurden, Videos und interaktive Stationen führen die Besucherinnen und Besucher durch verschiedene Epochen und wissenschaftliche Disziplinen.
 
 
 
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Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv.

 

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