Newsletter SCNAT November 2015

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NEWS
 
Seit bald einem Jahr ist die Plattform Naturwissenschaften Schweiz online. Die Anzahl Partner wächst stetig. Die Mehrheit der SCNAT-Organisationen haben ihre Webauftritte migriert. Erleben Sie die Wissenschaft!
 

Meldungen

Interdisziplinäres Forum der Balzan Preisträger 2015

Anlässlich der Verleihung der internationalen Balzan Preise 2015 organisieren die Internationale Stiftung Preis Balzan und die Akademien der Wissenschaften Schweiz das «Interdisziplinäre Forum der Balzan Preisträger 2015». Es findet am 12. November in Bern statt, u.a. mit Beiträgen aus der Ozeanographie und der Astrophysik.

Thierry Courvoisier zum Präsidenten des EASAC gewählt

Thierry Courvoisier, zurzeit Vizepräsident des European Academies Science Advisory Council (EASAC) und Präsident der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) und der Akademien der Wissenschaften Schweiz, wird der nächste Präsident von EASAC für die Jahre 2017 bis 2019. Er wird Jos van der Meer ablösen, dessen Amtszeit als EASAC-Präsident im Dezember 2016 endet.

Ernährungsstrategien für Schweizer Städte

Zürich hat sich im Monat September ganz dem Thema Ernährung gewidmet. An rund 200 Veranstaltungen konnte sich die Bevölkerung genussvoll und neugierig dem Essen widmen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich und 100 Partnern hat die Stiftung Mercator Schweiz damit eine der relevantesten Fragen unserer Zeit auf den Tisch gebracht: Wie werden wir uns in Zukunft ernähren? Es war das Thema der Weltausstellung in Mailand bis am 31. Oktober und wird am nächsten eco.naturkongress «Welternährung und die Schweiz» vom 27. Mai 2016 in Basel behandelt.

 

Publikationen

Mit Wissenschaft die Politik erreichen
Mit der wissenschaftlichen Politikberatung hat sich in den letzten Jahren für europäische Akademien ein wichtiges Arbeitsfeld eröffnet. Dieser Bericht präsentiert Erfahrungen und Empfehlungen aus über 20 Jahren Praxis dreier Dialogplattformen der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT).

Cratschla 2/15: Informationen aus dem Schweizerischen Nationalpark

Schwerpunkt: Fliessgewässer in der Nationalparkregion. Forschung: Gibt es in Zukunft ausreichend Wasser im Engadin? Zusammenfassungen abgeschlossener Arbeiten 2014.

Horizonte: Neue Wege für die Wissenschaft

Reproduzierbarkeit, Fälschungen und statistische Verzerrungen: Die Wissenschaft hat mehr als ein Problem. So viele, dass The Economist 2013 mit «How Science Goes Wrong» titelte. Von einer Krise der Wissenschaft zu sprechen, mag übertrieben klingen, es trägt aber sicher dazu bei, dass die Wissenschaftsgemeinschaft ihr System kritisch und ehrlich hinterfragt. Die Wissenschaft stellt sich selbst in Frage – das ist positiv.

Empfehlungen der europäischen Wissenschaftsakademien zu Biosicherheit

Vor dem Hintergrund von Experimenten mit dem Influenza-Virus H5N1, auch als Vogelgrippe bekannt, empfiehlt ein Synthesebericht des European Academies Science Advisory Council (EASAC) Massnahmen an die Adresse der Forschenden, der Forschungsinstitutionen und -förderer sowie nationalstaatlicher Akteure zur Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung vor gefährlichen biologischen Agenzien.

 

Nachwuchsförderung

Echte Forschung für Ihre Maturaarbeit

Mehr als 350 Forschungsgruppen an Hochschulen, in privaten Unternehmen, in der Industrie und der öffentliche Verwaltung sind bereit, Schülerinnen und Schüler bei ihrer Maturaarbeit zu unterstützen. Für vier Halbtage pro Jahr stellen sie dafür ihr Fachwissen, ihre Infrastruktur und/oder spezielle Messinstrumente zur Verfügung.
 
 
Ausschreibung Nachwuchsforschertagung Phil.Alp 2016 und ProMontesPreis
Anlässlich der Phil.Alp-Tagung stellen Nachwuchsforschende Ergebnisse aus ihren kürzlich abgeschlossenen Masterarbeiten und Dissertationen vor. Die Referate aus natur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen widerspiegeln die breite Palette aktueller wissenschaftlicher Beschäftigung mit dem Alpenraum und vermitteln neue Forschungsthemen. Haben Sie Ihre Masterarbeit oder Dissertation zwischen Juni 2014 und März 2016 abgeschlossen? Dann reichen Sie Ihre Kandidatur bis am 13. Dezember 2015 bei der ICAS ein!

Medientrainings und Schreibcoachings: die Kursdaten für das Jahr 2016

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) bieten in einer Partnerschaft mit der Gebert Rüf Stiftung (GRS) und der Stiftung Mercator Schweiz Medientrainings für Forschende an, um den Dialog zwischen Wissenschaft und Medien zu fördern. Neben den auf deutsche, französisch- und englischsprachige Medien zugeschnitten Medientrainings bietet der SNF wiederum Schreibcoachings an, in denen journalistische Schreibtechniken vermittelt werden.

 

Auszeichnungen

Shortlist Prix Expo 2015: hervorragende Bewerbungen

Die Qualität der Bewerbungen für die Ausgabe 2015 war besonders hoch. Die Jury hat deshalb fünf Ausstellungen für die Vorauswahl nominiert, zwei mehr als sonst:
. Die Kirsche...und eine Blueschtfahrt nach Tokyo, Museum.BL, Liestal
. De A à sexe(s), Musée de zoologie, Lausanne
. Zoom dans la prairie, Centre Pro Natura de Champ-Pittet
. Cellules souches, expo itinérante PNR 63 du FNS
. Exoplanètes, Muséum de Genève
Die Preisträgerin wird im Laufe des Dezembers an einer Verleihung gekürt.

 

Vorankündigung

SWIFCOB 16

«Macht Biodiversität gesund?»
Freitag, 15. Januar 2016, 8.30 - 17.00, UniS, Bern
Die Biodiversität beeinflusst die Gesundheit von Tier und Mensch in vielfältiger Weise. Sie beeinflusst etwa das psychische Wohlergehen, das Immunsystem oder die Übertragung von Krankheiten. Könnten das Gesundheitswesen und der Naturschutz stärker voneinander profitieren? Die Tagung SWIFCOB 16 «Macht Biodiversität gesund?» informiert über neuste Forschungserkenntnisse und Initiativen und diskutiert mögliche Synergien zwischen der Erhaltung der Biodiversität und der Förderung der Gesundheit. 
Die Veranstaltung richtet sich an WissenschaftlerInnen, Verwaltungsangestellte und Fachleute aus den Bereichen Biodiversität und Naturschutz sowie aus dem Gesundheits- und Veterinärwesen. Tagungssprachen sind Französisch und Deutsch; es findet keine Simultanübersetzung statt. 
 

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AGENDA
 
12. Juni - 14. November 2015
Einstein & Co: Zürich und der Nobelpreis
Der Lichthof des Satdthauses wird zur «Hall of Fame»: Zwölf ausgewählte Preisträger älterer und neuerer Zeit sind hier mit einem Foto ihres Lieblingsortes in Zürich vorgestellt und in illustrierten Portraits, die auf ihre Leistungen Bezug nehmen.
 
12. November 2015, Bern, 13:15-17:30
KFPE Annual Conference
Doing research in conflict areas: being sensitive to conflict and managing risks
Both aspects – security and sensitivity – will be discussed by representatives from different disciplines and illustrated with cases from various geographical contexts. The examples will guide reflection on how to conduct research in situations of conflict. Please register until 6 November 2015.
 
12. November 2015, Bern
Interdisziplinäres Forum der Balzan Preisträger 2015
Anlässlich der Verleihung der internationalen Balzan Preise 2015 organisieren die Internationale Stiftung Preis Balzan und die Akademien der Wissenschaften Schweiz das «Interdisziplinäre Forum der Balzan Preisträger 2015».
 
12.-14. November 2015, Zürich
100 years of the general theory of relativity
from simple physical concepts to a new notion of space, time and gravitation
Vor hundert Jahren, im November 1915, publizierte Albert Einstein seine bahnbrechenden Arbeiten zur Allgemeinen Relativitätstheorie. Aus diesem Anlass findet vom 12.-14. November 2015 an der ETH Zürich ein Symposium statt, das die Bedeutung dieser Arbeiten bis hin zur heutigen Forschung auf vielfältige Weise beleuchtet. Die Allgemeine Relativitätstheorie hat unsere Sicht auf die Entstehung des Universums wie auch die Entwicklung von Alltagstechnologien bis heute nachhaltig geprägt. Als Referenten konnten zahlreiche namhafte Wissenschaftler aus dem In- und Ausland gewonnen werden. Die Teilnahme am Kongress ist unentgeltlich.
 
20. November 2015, Bern
Symposium Anpassung an den Klimawandel 2015
Klimaszenarien: von der Forschung zur Anwendung
Das Klima wird sich in der Schweiz in Zukunft weiter verändern. Mit zunehmendem Klimawandel nehmen die erwarteten Auswirkungen stark zu. Der Klimawandel und die Anpassung an dessen Auswirkungen stellen die Gesellschaft vor zahlreiche Herausforderungen.
20. November 2015, Bern
Anpassung an Klimaextreme in einer föderalistisch strukturierten Gesellschaft
Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen setzen sich am Oeschger-Zentrum mit Anpassungsstrategien für die Schweiz an den Klimawandel auseinander. In einem grossen Sinergia-Projekt suchen sie nach Konzepten, die einerseits Schutz vor den Klimafolgen versprechen und andererseits wirtschaftlich tragbar und politisch umzusetzen sind.
 
20.-21. November 2015, Basel
13th Swiss Geoscience Meeting
The Department of Environmental Sciences of the University of Basel and the Platform Geosciences of the Swiss Academy of Sciences (SCNAT) cordially invite you to participate in the 13th Swiss Geoscience Meeting to be held on 20th and 21st November 2015 in Basel.
Mehr Informationen
7.-13. Dezember 2015, online
Swiss Computer Science Education Week
Warum Spiele nur spielen, wenn man sie selbst programmieren kann?! Und sie mit Freunden teilen kann, um sie auf Computern und sogar Smartphones zu spielen! Das bringt Spass und man kann dabei zudem viel lernen.
15. Januar 2016, 8:30-17:00, UniS, Bern
SWIFCOB 16
«Macht Biodiversität gesund?»
Die Biodiversität beeinflusst die Gesundheit von Tier und Mensch in vielfältiger Weise. Sie beeinflusst etwa das psychische Wohlergehen, das Immunsystem oder die Übertragung von Krankheiten. Könnten das Gesundheitswesen und der Naturschutz stärker voneinander profitieren? Die Tagung SWIFCOB 16 «Macht Biodiversität gesund?» informiert über neuste Forschungserkenntnisse und Initiativen und diskutiert mögliche Synergien zwischen der Erhaltung der Biodiversität und der Förderung der Gesundheit.
 
24.-26. Januar 2016, Rigi-Kulm
Rigi-Workshop, where disciplines meet
 «Big answers from small packages: systems and synthetic biology of microbes»
Der Rigi-Workshop 2016 wird sich im Grenzgebiet von Mikrobiologie, Systembiologie und Synthetischer Biologie bewegen. Mikroorganismen gehören zu den einfachsten bekannten biologischen Systemen und bieten eine vielfältige Plattform für verschiedenste Anwendungen; von der Entwicklung von Nanomaschinen über die Veränderung von Stoffwechselwegen bis zur Herstellung komplett synthetischer Genome. Doktorierende und Post-Docs, die an solchen Fragestellungen interessiert sind, haben hier die Möglichkeit, sich mit erfahrenen Wissenschaftlern und untereinander auszutauschen und zu vernetzten. Die Sprache des Workshops ist Englisch.
 
15.-16. Februar 2016, Universität Lausanne
LS2 Annual Meeting 2016
Interdisciplinary sciences
Die Konferenz bietet eine breite Palette der Spitzenforschung der interdisziplinären Wissenschaft in den Bereichen der Naturwissenschaften (Molekular- und Zellbiologie, Physiologie, Proteomik, experimentelle Pharmakologie, Neurowissenschaften, Mikrobiologie, Pflanzenbiologie, chemische Biologie und vieles mehr).
 
16 February 2016, Lausanne
Research breakthroughs and social impact: young scientists debate synthetic biology
Emerging technologies have the potential to offer new solutions for society's challenges but also raise concerns about safety and ethical implications. At this round-table, young scientists from different fields will discuss the possible impact of synthetic biology, a maturing scientific discipline aiming to modify, rebuild and design biological systems. This event is organized by the Forum for Genetic Research and LS2 and is part of the LS2 Annual Meeting.
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17. April 2015 bis März 2016, Kulturama, Stiftung Museum des Menschen, Englischviertelstrasse 9, Zürich
Körperbilder von Vesal bis zur virtuellen Realität
Die interaktive Sonderausstellung bietet eine Reise ins Innere des menschlichen Körpers und zeigt die Entwicklung der Anatomie von der Renaissance bis heute. Objekte, anatomische Präparate, historische Werke sowie Abbildungen, die durch modernste bildgebende Verfahren erzeugt wurden, Videos und interaktive Stationen führen die Besucherinnen und Besucher durch verschiedene Epochen und wissenschaftliche Disziplinen.
27. Mai 2016, Basel
eco.naturkongress 2016: Welternährung und die Schweiz
Der eco.naturkongress (ehemals NATUR Kongress) ist die schweizweit führende Netzwerkplattform für Nachhaltigkeit. Der Event wird jährlich von rund 700 EntscheidungsträgerInnen und Fachleuten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien besucht.
 
11.-15. Oktober 2016, Grassau, Deutschland
AlpenWoche 2016: Alpen & Menschen. Gelebte Kultur!
Die AlpenWoche ist eine internationale Veranstaltung zur nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum. Sie findet alle vier Jahre statt und wird von führenden, alpenweit tätigen Organisationen gemeinsam ausgerichtet. Auf der AlpenWoche kommen die wichtigsten Stakeholder der Region zum Informations- und Meinungsaustausch in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops zusammen.
 
 
 
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Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv.

 

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