SCNAT Newsletter, November 2020

Grenzenloser Dialog

Der virtuell abgehaltene Land­schafts­kongress 2020 hat gemeinsame Werte, aber auch Bruch­stellen aufge­deckt und eine frucht­bare Debatte zur Weiter­ent­wicklung der Landschaft angestossen. Weiter

Biodiversität 2050

Nur die ehrgeizigsten Ziele führen wirklich zu einer Erholung der Biodiversität bis 2050 – und auch das nur, wenn sie konzertiert umgesetzt werden, wie Forschende im Fachmagazin Science berichten. Weiter

Verborgene Vielfalt

Das Forum Biodiversität Schweiz der SCNAT richtet in der neusten Ausgabe seiner Zeitschrift «Hotspot» den Blick auf jenen Teil der Bio­diversität, der dem Auge normalerweise verborgen bleibt. Weiter

Gletscherschwund setzt sich unvermindert fort

Auch im Sommer 2020 nahm das Volumen der Schweizer Gletscher weiter ab. Obwohl kein Extremjahr bleibt der Rückgang massiv und verändert das Bild der Alpen nachhaltig. Seit 1960 haben Schweizer Gletscher so viel Wasser verloren, dass sich damit der Bodensee füllen liesse, wie die Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze der SCNAT berichtet. In tiefen Lagen gab es im Winter 2019/20 aufgrund der Wärme verbreitet so wenig Schnee wie noch nie. Weiter

Der Wille für mehr open Data ist vorhanden

Die wissenschaftliche Gemeinschaft in der Schweiz ist bereit, weitere Anstrengungen zur gemeinsamen Nutzung von Forschungsdaten zu unternehmen. Voraussetzung ist, dass die notwendigen Infrastrukturen sowie die finanzielle und technische Unterstützung allmählich verbessert werden und dass der Aufwand im Einklang mit dem erwarteten Nutzen von Open Data in den verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen steht. Dies ist das Hauptergebnis einer Umfrage der Plattform Mathematik, Astronomie und Physik, widerspiegelt aber kaum die breite Palette der Meinungen, die von 201 Wissenschaftler­innen und Wissenschaftlern gesammelt wurden. Weiter

Die neue Web-Welt der SCNAT

Die Webportale der SCNAT wurden umfassend überarbeitet und präsentieren sich in einem neuen Kleid. «SCNAT netzwerk» schafft Zugang zu allen Organisationen der SCNAT. «SCNAT wissen» bietet den Stand des Wissens in unseren Themen. «SCNAT freizeit» zeigt naturwissenschaftliche Vorträge, Exkursionen, Ausstellungen und mehr in Ihrer Nähe. Viel Spass beim Entdecken – auch auf Mobilgeräten. Weiter

Prioritäre Themen für Nachhaltigkeitsforschung in der Schweiz

Welches sind die prioritären gesellschaftlichen Fragen im Kontext der Agenda 2030, denen sich die Wissenschaft annehmen muss? Dieser Frage ist die Initiative für Nachhaltigkeitsforschung der SCNAT nachgegangen. Am 8. Dezember lanciert sie das entstandene Whitepaper. Die Hauptautorinnen präsentieren im Expertengespräch ausgewählte Highlights, bevor sie die Themen im Gespräch mit wichtigen Akteurinnen und Akteuren zur Diskussion stellen. Weiter

Wissenschaftskultur für die Zukunft - Über Nachhaltigkeit, Diversität und Chancengleichheit

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Science after noon» der Akademien der Wissenschaften Schweiz diskutieren Expertinnen und Experten am 24. November 2020 online über die Initiative Better Science und die Umsetzung der San Francisco Declaration on Research Assessment (Dora) und fragen sich, wie sich die Wissenschaftskultur in den nächsten 20 Jahren weiterentwickeln soll. Verfolgen Sie die Diskussion über Zoom oder Youtube. Weiter

Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Studien fördern

Schweizer Hochschulen haben das Swiss Reproducibility Network (SwissRN) gegründet. Das Netzwerk will die Qualität und Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Studien aus der Schweiz fördern. Es ist Teil einer wachsenden internationalen Bewegung mit bereits existierenden oder sich im Aufbau befindenden Netzwerken in Grossbritannien, Deutschland, Australien und der Slowakei. Unterstützt wird das SwissRN unter anderem vom Schweizerischen Nationalfonds und von den Akademien der Wissenschaften Schweiz. Weiter

Zwei Millionen Quadratmeter für mehr Biodiversität

Mit Mission B lancierte das Schweizer Fernsehen zusammen mit dem Forum Biodiversität der SCNAT einen Schwerpunkt zur Biodiversität. Während der vergangenen eineinhalb Jahre griff das Medienhaus das Thema in verschiedenen Sendungen auf. Unter dem Motto «Jeder Quadratmeter zählt» lancierten Schweizerinnen und Schweizer im Rahmen von Mission B über 7000 Projekte zur Förderung der Artenvielfalt. Florian Altermatt, Präsident des Forums Biodiversität, zieht nun Bilanz. Weiter

Wie gestalten junge Menschen die Zukunft in den Alpen?

Die AlpenWoche Intermezzo ist eine internationale Veranstaltung über nachhaltige Entwicklung und damit verbundene alpine Themen, die von zentralen alpenweit tätigen Organisationen gemeinsam ausgerichtet wird. Sie hätte dieses Jahr in Nizza stattgefunden, musste jedoch in den virtuellen Raum verlegt werden. Der Fokus der diesjährigen Konferenz liegt auf den Veränderungen der Landschaft, die durch den Klimawandel verursacht werden. Wie nehmen junge Menschen diese Veränderungen wahr? In welcher Umgebung werden sie leben? Die Veranstaltung ist kostenlos, die Anmeldung bis zum 1. Dezember 2020 ist dennoch erwünscht. Weiter

Call für neue Studierendenprojekte zur nachhaltigen Entwicklung

Das Förderprogramm «U Change» finanziert innovative studentische Projekte im Bereich Nachhaltigkeit sowie Plattformen, die solche Projekte unterstützen. Bis Ende Februar 2021 können Studentinnen und Studenten ihre Projekte einreichen. «U Change» richtet sich an Studentinnen und Studenten aller Schweizer Hochschulen (ETH, Unis, FH und PH). Projektanträge können auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch verfasst sein. Weiter

SWIFCOB 21: Biodiversität und Klima - Die Transformation gemeinsam angehen

Die Tagung SWIFCOB 21 des Forums Biodiversität Schweiz der SCNAT bringt die beiden Themen Klima und Biodiversität mit ihren Communities zusammen, um gemeinsam über anstehende Herausforderungen und Lösungswege hinsichtlich des nötigen transformativen Wandels zu diskutieren. Die Veranstaltung findet am 5. Februar 2021 in Bern statt. Weiter

Keine Subventionen für fossile Brennstoffe mehr

Um Klimaneutralität zu erreichen, sei die Subventionierung fossiler Brennstoffe zu beenden und die Produktion von Wasserstoff und von synthetischen Kraftstoffen mit massiv vermehrter erneuerbarer Elektrizität zu fördern. Das fordern europäische Energiefachleute in einer neuen Publikation des European Academies Science Advisory Council. Dessen Arbeit unterstützen die Akademien der Wissenschaften Schweiz mit wissenschaftlicher Expertise. Weiter


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